Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Herne
Ab 1871 wurde das Bergwerk unter dem Eindruck der Taten von Kronprinz Friedrich Wilhelm im Deutsch-Französischen Krieg liebevoll "Unser Fritz" genannt. Die Förderung betrug im Jahre 1875 bei 530 Mann Belegschaft fast 100 000 Tonnen. Doch schon Mitte 1925 wurde zunächst die Kokerei auf "Unser Fritz 1/4" dicht gemacht, im Dezember die ganze heutige Künstlerzeche, also die Betriebsabteilung 2/3, und Ende 1928 wurde die Förderung insgesamt eingestellt. Zur Künstlerzeche wie man sie heute kennt, wurde sie in den 60er Jahren. Ab 1964 ließ Helmut Bettenhausen eine neue Kulturindustrie aufblühen und im Laufe der Jahre richteten einige Künstler ihr Atelier in der Künstlerzeche ein: Gäste, Sammler, Freunde, Kollegen anderer Sparten stellten sich ein. Vor allem Musiker entdeckten bald, dass Rock und Jazz und Zeche ideal miteinander harmonieren. Ausstellungen, Diskussionen, Konzerte, Lesungen verdichteten sich förmlich zu einem üppigen Veranstaltungsprogramm auf "Unser Fritz". Der Förderverein der Künstlerzeche verpachtet das Gelände am Rhein-Herne-Kanal an eine GmbH, die im Sommer eine Gastronomie mit Strandcafé betreibt. Viele Radfahrer und Spaziergänger machen einen Abstecher in die Bar, um die Idylle am Kanal zu genießen. Weniger
Beschreibungstext ändern
Beschreibungstext ändern
- Architektur, Ausstellung, Fabriken, Hafen, Industriekultur, Industriekultur, Konzerte, Kunst, Lesung, Malerei, Moderne Kunst, Strand, Theater, Zechen
- chillig, Familie, Junges Publikum, kulturell, romantisch, Teenager
Ab 1871 wurde das Bergwerk unter dem Eindruck der Taten von Kronprinz Friedrich Wilhelm im Deutsch-Französischen Krieg liebevoll "Unser Fritz" genannt. Die Förderung betrug im Jahre 1875 bei 530 Mann Belegschaft fast 100 000 Tonnen. Doch schon Mitte 1925 wurde zunächst die Kokerei auf "Unser Fritz 1/4" dicht gemacht, im Dezember die ganze heutige Künstlerzeche, also.. Mehr
Künstlerzeche Unser Fritz 2/3, Alleestraße 50, Herne
loading...


